Bedienungs-und Sicherheithinweise Holz-,Kunststofffenster und Türen

Das Fenster darf nicht mit zusätzlichem Gewicht belastet werden.

Flügel nicht an die Mauerleibung schlagen oder drücken.

Keine Gegenstände zwischen Flügel und Blendrahmen legen.

Bei starker Luftbewegung Flügel nicht in Drehstellung offen lassen.

Pflege

Um Fenster richtig und ordnungsgemäß zu pflegen, sollte man drei Fensterkomponenten regelmäßig überprüfen: Dichtungen, Beschläge und Rahmen.
Fensterhersteller raten im Regelfall zu einer jährlichen Wartung. Viele Fachbetriebe gehen aber davon aus, dass eine Instandhaltung im Abstand von zwei bis drei Jahren vollkommen ausreichend ist.

Fensterdichtung

Fensterdichtungen sollten jährlich überprüft werden. Hierzu sollten Sie zuerst mit einem Staubsauger die Ablagerungen und Verschmutzungen aus der Rahmeninnenseite saugen: Gehen Sie mit dem Rohr des Saugers sorgfältig alle vier Innenseiten ab. Nachdem Sie die Dichtungsgummis gereinigt haben, sollten Sie ordentlich nachfetten, um zu verhindern, dass diese mit der Zeit brüchig und porös werden. Verwenden Sie hierzu einen einfachen Fettstift oder haushaltsübliche Vaseline. Schmieren Sie die vier Innengummis des Fensterrahmens von allen Seiten ein und lassen Sie diese bei geöffnetem Fenster kurz antrocknen.

Wozu dienen Fensterdichtungen?

Energiesparen ist gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig. In den letzten 10 Jahren haben sich die Heizkosten fast verdoppelt. Ein großer Teil der Wärme geht häufig über das Fenster verloren. Eine gute Fensterdichtung kann dies weitgehend verhindern, denn Fenster sollten absolut dicht sein. Undichte Fenster lassen nicht nur die Wärme nach draußen entweichen, auch der dadurch entstehende Luftzug ist für die Bewohner unangenehm.

Fensterbeschläge

Die Beschläge eines Fensters sollten jedes Jahr erneut geölt werden. Unsere Grafik zeigt Ihnen, wo bei handelsüblichen Fenstern die Beschläge liegen und Sie die Ölkanne ansetzen sollten:

Scherenlager

Ziehen Sie die Kunststoffabdeckung ab und träufeln Sie einen Tropfen Öl auf die Oberseite des Lagers.

Getriebe

Geben Sie je einen Tropfen in beide Löcher, die sich ober- und unterhalb des Getriebes befinden.

Schließbleche

Streichen Sie das Öl auf der Oberseite der Bleche mit einem Pinsel ein.

Fensterrahmen

Fensterrahmen sollten jedes Jahr sorgfältig gereinigt werden, da sich Verschmutzungen mit der Zeit sonst in das Material einfressen können. Die richtige Reinigung hängt vom Material des Rahmens ab:

Kunststoff: Kunststoffrahmen sind am leichtesten zu reinigen: Sie können lauwarmes Wasser mit einem milden Spülmittel verwenden. Achten Sie darauf, dass Sie keine Glasreiniger mit aggressiven Inhaltsstoffen wie Alkohol oder Salmiak einsetzen – diese können die Dichtungen angreifen und beschädigen. Am besten reiben Sie die Rahmen nach der Reinigung mit Wasser nicht trocken. Das PVC lädt sich durch die Reibung elektrostatisch auf und zieht erneut Staubteilchen und Schmutz an.
Holz: Haben Sie neue Holzfenster eingesetzt, warten Sie mit der ersten Reinigung noch zwei bis drei Wochen – die Farbe braucht in der Regel so lange, bis sie vollständig ausgehärtet ist. Verwenden Sie zur Reinigung auf keinen Fall scheuernde Reiniger. Ebenso sollte intensives Reiben mit trockenen Tüchern vermieden werden. Am besten verwenden Sie gut durchfeuchtete Baumwolltücher und wischen sanft und ohne Druck über den Rahmen.
Bei Holzfenstern sollten Sie immer überprüfen, ob der Außenanstrich noch intakt ist: Blättert der Außenanstrich ab, kann Wasser eindringen. Im Regelfall sollten Sie davon ausgehen, dass alle zwei Jahre Ausbesserungen beim Anstrich notwendig werden.
Aluminium: Bei der Reinigung von Alufenstern müssen Sie aufpassen: Von den rund 200 Reinigungsmitteln, die in Deutschland auf dem Markt sind, sind gerade einmal 40 für die Reinigung von Aluminium zugelassen. Verwenden Sie das falsche Mittel, können die Oberflächen unschön anlaufen. Sollten die Verschmutzungen nicht zu stark sein, genügt aber auch lauwarmes Wasser. Wischen Sie in jedem Fall anschließend gründlich trocken. Sind die Verschmutzungen stärker, sollte eine professionelle Reinigungsfirma die Arbeiten übernehmen.
Zusätzlich sollten Sie jedes Jahr ein Konservierungsmittel auftragen: Sie können handelsübliches Autowachs besorgen und dies mit einem weichen Tuch oder Putzwolle flächendeckend auftragen. So bleibt das Material vor Witterungseinflüssen besser geschützt.

Richtig lüften für gesundes Wohnen

Extrem tiefe Temperaturen während längerer Zeit können in Wohnungen zu un- erwünschten Nebeneffekten führen. Hauptsächlich handelt es sich dabei um Kondenswasserbildungen. Die Folgen sind Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelpilz- befall an den Innenseiten von Aussenwänden und Fensterteilen, störende Niederschläge am Fenster, Fleckenbildung und Tapetenablösungen. Viele dieser Erscheinungen sind auch hygienisch bedenklich.

Feuchtigkeit vermeiden

Das Auftreten von Kondenswasser hängt damit zusammen, dass kalte Bauteile
an geheizte Räume grenzen. Die andere Ursache ist die Anreicherung der Raum- luft mit Feuchtigkeit. Die Raumluft nimmt aus ihrer Umgebung, also aus Pflanzen, menschlichem Atem und selbst aus Holz und Mauerwerk, Feuchtigkeit auf. Was- serdampf aus Küche und Bad reichern die Luft zusätzlich mit Feuchtigkeit an. Durch die menschliche Transpiration während der Nacht kann die Luftfeuchtigkeit der- art ansteigen, dass auch in Schlafzim- mern Kondenswasser entstehen kann.

• Kein Dauerlüften im Winter durch ge- kippte Fenster

• Luftzirkulation von Heizkörpern nicht behindern ( nicht verdecken durch Möbel, Vorhänge usw. )

• Möbel nach Möglichkeit nicht an Aussenwände stellen, ansonsten mit einem Wandabstand von 5 –10 cm

• Die Türen zwischen wärmeren und kühleren Räumen sollten während der Heizperiode geschlossen sein

• Falls Fenster auf der Innenseite anlaufen, sofort kräftig und ausdauernd lüften

• Alle Zimmer möglichst gleichmässig beheizen

• AuchinwenigbenutztenRäumen die Radiatoren nicht ganz abstellen

• NachdemDuschenundBadenkräftig lüften, Badezimmertüre
erst nach dem Lüften wieder öffnen

• KeineWäscheinderWohnung trocknen

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